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Das Versorgungsstärkungsgesetz in Stichpunkten

Die wichtigsten Stichpunkte zu den gesetzlichen √Ąnderungen durch das Versorgungsst√§rkungsgesetz, welches am 01.08.2015 in Kraft tritt:   Unterversorgte Bereiche und strukturschwache Gebiete sollen in der vertrags√§rztlichen Versorgung gef√∂rdert werden. Es wird ein¬† Strukturfond eingerichtet; F√∂rderm√∂glichkeiten werden erweitert. Medizinische Versorgungszentren k√∂nnen k√ľnftig auch ‚Äěfachgleich‚Äú gegr√ľndet werden. Auch Zahn√§rzte und Psychotherapeuten k√∂nnen k√ľnftig Medizinische Versorgungszentren gr√ľnden. Die Gr√ľndungsvoraussetzungen f√ľr Kommunen als Gr√ľnder eines Medizinischen Versorgungszentrums wurden aufgenommen. Die Nachbesetzung von Vertragsarztzulassungen in¬†√ľberversorgten Gebieten wird eingeschr√§nkt. Bei einem Versorgungsgrad von √ľber 140 Prozent kann der Zulassungsausschuss nur in gesetzlich geregelten Einzelf√§llen die Zulassung...

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Antrag auf vertragsärztliche Zulassung nach partieller Entsperrung

K√ľrzlich wurden in Hamburg wieder Fachbereiche partiell entsperrt: der Fachbereich f√ľr Nervenheilkunde und Augenheilkunde. Der Landesausschuss stellt in diesem Fall fest, dass keine √úberversorgung mehr beseht und entsperrt den Bereich partiell mit der Folge, dass sich Bewerber als Vertrags√§rzte bewerben k√∂nnen. In diesem Verfahren m√ľssen mehrere Punkte zwingend beachtet werden: Zum einen ist es h√§ufig so, dass bereits die Ausschreibung durch die zust√§ndigen Zulassungsaussch√ľsse formelle M√§ngel enthalten. Das Bundessozialgericht hat klare Anforderungen an die Ausschreibungen der vertrags√§rztlichen Zulassungen bei der partiellen Entsperrung sowie die entsprechenden Bewerbungsfristen gestellt, die heute auch...

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