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Das Versorgungsstärkungsgesetz in Stichpunkten

Die wichtigsten Stichpunkte zu den gesetzlichen √Ąnderungen durch das Versorgungsst√§rkungsgesetz, welches am 01.08.2015 in Kraft tritt:   Unterversorgte Bereiche und strukturschwache Gebiete sollen in der vertrags√§rztlichen Versorgung gef√∂rdert werden. Es wird ein¬† Strukturfond eingerichtet; F√∂rderm√∂glichkeiten werden erweitert. Medizinische Versorgungszentren k√∂nnen k√ľnftig auch ‚Äěfachgleich‚Äú gegr√ľndet werden. Auch Zahn√§rzte und Psychotherapeuten k√∂nnen k√ľnftig Medizinische Versorgungszentren gr√ľnden. Die Gr√ľndungsvoraussetzungen f√ľr Kommunen als Gr√ľnder eines Medizinischen Versorgungszentrums wurden aufgenommen. Die Nachbesetzung von Vertragsarztzulassungen in¬†√ľberversorgten Gebieten wird eingeschr√§nkt. Bei einem Versorgungsgrad von √ľber 140 Prozent kann der Zulassungsausschuss nur in gesetzlich geregelten Einzelf√§llen die Zulassung...

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Aktuell: √Ąnderungen Entwurf GKV-Versorgungsst√§rkungsgesetz

Das GKV-Versorgungsst√§rkungsgesetz ist noch immer nicht verabschiedet. Es steht Ende Mai / Anfang Juni die n√§chsten Lesungen im Bundestag an.   Der wesentliche Konfliktpunkt in dem Entwurf des GKV-Versorgungsst√§rkungsgesetz ist nach wie vor der vorgesehene Aufkauf von vertrags√§rztlichen Praxen bei √úberversorgung. Nunmehr soll die Aufkaufpflicht der KVen erst ab einem √úberversorgungsgrad von 140 Prozent in √ľberversorgten Bereichen greifen; soweit ein √úberversorgung bis zu 140 Prozent in der Bedarfsplanung festgelegt ist, bleibt es bei der bisherigen „Kann“-Aufkaufregelung f√ľr die KVen, von der aber bislang kaum Gebrauch gemacht wurde.   Im Zuge...

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Entwurf GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

Keine Nachbesetzung von Arztsitzen bei √úberversorgung nach dem Entwurf des GKV-Versorgungsst√§rkungsgesetzes Im M√§rz 2015 fand die Anh√∂rung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zu dem neu geplanten Entwurf des GKV-Versorgungsst√§rkungsgesetzes statt. Im Mittelpunkt der Diskussionen um den Entwurf des Gesetzes stand auch hier die Verpflichtung der Zulassungsaussch√ľsse Vertragsarztzulassungen dann nicht mehr nachzubesetzen, wenn eine Region formal einen Versorgungsgrad von mehr als 110 Prozent aufweist. Die Regelung um die Streichung des Ermessens (bisher ist in ¬ß 103 Absatz 3a SGB V die Formulierung ‚Äěkann‚Äú) gew√§hlt im Hinblick auf die Nachbesetzung durch die Zulassungsaussch√ľsse...

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